Fix & Flip: Sanieren und verkaufen

Wie Sie mit Sanierung und Weiterverkauf kurzfristig Gewinne erzielen.

5 Min. Lesezeit· 3 Abschnitte

1Fix & Flip im Überblick

Fix & Flip bedeutet: Unterbewertete Immobilie kaufen, sanieren/renovieren, mit Gewinn verkaufen. Die Marge entsteht durch den Unterschied zwischen Einkaufspreis + Sanierungskosten und dem erzielbaren Verkaufspreis. Typische Zielmarge: 15–25 % Gewinn auf den Gesamteinsatz. Diese Strategie erfordert Marktkenntnisse, Handwerker-Netzwerk und schnelle Umsetzung.

2Kalkulation und Risiken

Berechnung: Maximaler Einkaufspreis = Erwarteter Verkaufspreis – Sanierungskosten – Kaufnebenkosten – Verkaufskosten (Makler, Notar) – Haltekosten (Zinsen, Nebenkosten während Sanierung) – Zielmarge (15–25 %). Risiken: Kostenüberschreitungen bei Sanierung (20–30 % Puffer einplanen), längere Haltedauer als geplant, Marktänderungen während der Sanierungsphase. Steuerlich: Innerhalb der 10-Jahres-Frist fällt Spekulationssteuer an. Bei mehr als 3 Verkäufen in 5 Jahren droht gewerblicher Grundstückshandel.

3Praktische Umsetzung

Erfolgsfaktoren: Kaufen Sie nur mit klarer Kostenanalyse (nie aus dem Bauch heraus). Bauen Sie ein verlässliches Handwerker-Netzwerk auf. Sanieren Sie bedarfsgerecht für die Zielgruppe (Erstbezug nach Sanierung = Premium-Mieter/Käufer). Halten Sie die Sanierungsdauer kurz (3–6 Monate ideal). Planen Sie den Verkauf parallel zur Sanierung. Nutzen Sie Home Staging für den Verkauf.

Praxis-Tipp

Fix & Flip ist eher Gewerbe als Investment. Starten Sie erst, wenn Sie mindestens 2–3 Buy & Hold-Objekte erfolgreich erworben und verwaltet haben.

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