KfW-Förderung und staatliche Zuschüsse
Welche Förderprogramme es gibt und wie Sie davon profitieren.
1KfW-Effizienzhaus-Förderung
Die KfW fördert energieeffizientes Bauen und Sanieren mit zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüssen. Für Bestandssanierungen (KfW 261): Bis zu 150.000 € Kredit pro Wohneinheit bei Sanierung zum Effizienzhaus. Tilgungszuschüsse von 5–25 % je nach erreichter Effizienzhausstufe. Die Förderung muss vor Beginn der Maßnahme beantragt werden – beauftragen Sie zuerst einen Energieberater.
2BAFA-Förderung für Einzelmaßnahmen
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert einzelne energetische Maßnahmen: Heizungsaustausch (bis 70 % Zuschuss bei Wärmepumpe), Dämmung von Dach, Fassade, Kellerdecke (15 % Zuschuss), Fenster- und Türentausch (15 % Zuschuss), Heizungsoptimierung (15 % Zuschuss). Die Förderung ist an bestimmte technische Mindestanforderungen geknüpft.
3Denkmal-AfA (§ 7h/7i EStG)
Sanierungskosten für denkmalgeschützte Gebäude können beschleunigt abgeschrieben werden: In den ersten 8 Jahren je 9 % der Sanierungskosten, in den folgenden 4 Jahren je 7 %. Das bedeutet: 100 % der Sanierungskosten sind in 12 Jahren steuerlich absetzbar. Voraussetzung: Die Sanierung muss mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt und bescheinigt werden. Diese Regelung macht auch hochpreisige Altbau-Sanierungen wirtschaftlich attraktiv.
Praxis-Tipp
Kombination ist der Schlüssel: KfW-Kredit + BAFA-Zuschuss + steuerliche AfA können die effektiven Sanierungskosten um 40–60 % reduzieren.
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